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EVE Online: Crucible – Weniger ist mehr

MMO Spieler sind eine recht seltsame Unterspezies des gemeinen Homo Zockus. Immer am Jammern, Nörgeln, Rumheulen und Lamentieren. Nur um selbst nach dem 100. “wenn ihr das und das nicht macht/ändert/hinzufügt kündige ich mein abo !!11″ Eintrag im Forum dann doch weiter zu zocken.

Bei EVE ist das zwar kaum, aber doch ein kleines bisschen anders. Nirgendwo sonst habe ich es bisher erlebt, dass die Spieler freiwillig auf neuen Content verzichten und sich einfach nur einen riesigen Frühjahrsputz an vorhandenen Features und Spielinhalten wünschen. Niemand verlässt erbost das Spiel, weil seit Monaten kein neuer Content kam.

Das liegt natürlich hauptsächlich daran, dass EVE ein Sandbox Game ist. Aber auch hier würden sich viele Spieler neue Features wünschen, um noch mehr “Sandbox” machen zu können. Allerdings hat das anscheinend eine weniger hohe Priorität als das “Polieren”.

Schön zu sehen ist das am Feedback zur aktuellen Winterexpansion Crucible. Es wurde ordentlich an der Optik gefeilt, viel Balancing betrieben, vier neue T3 Battlecruiser eingeführt – neue Features Fehlanzeige. Und doch bejubeln die meisten Spieler das neue Addon.

Und ich stimme in diesen Chor ein: Am Releasetag hatte ich nur kurz Zeit und Muse einzuloggen, war aber total hin und weg. Und das eigentlich nur auf Grund der neuen Nebel und Sterne, des neuen Raven Modells, der “neuen” Triebwerksspuren – ganz einfach der Optik wegen.

Es sind eigentlich kleine Dinge, aber die erzielen eine sagenhafte Wirkung. Dank positionskorrekten Nebel und Sterne kann man gleich viel tiefer ins Spiel eintauchen. Das Universum fühlt sich echter und weniger steril an als vorher. Eigentlich genau das, was CCP sich mit Incarna erhofft hatte. Und “logisch betrachtet” hatten sie ja auch recht. Aber der Homo Zockus und ganz speziell der Homo Zockus EVEiens halten nicht viel von Logik. Anscheinend.

Die neue Schrift finde ich übrigens besser als die alte. Nur um mal meinen Senf dazu abgegeben zu haben. Scheint auch Geschmackssache zu sein.

Die neuen T3 Battlecruiser gefallen mir zwar optisch, aber ich sehe für mich keinen Grund eines der neuen Schiffe haben zu wollen. Die Preise sind noch extrem hoch, auch wenn sie inzwischen von ~200 Mio auf aktuell ~65 Mio für eine Naga gefallen sind. Aber für 20 Mio mehr bekomme ich eine Raven, die den gleichen Schaden macht aber einen deutlich besseren Tank hat. Und ich müsste für die Naga meine Hybrid Turret Skills mehrere Monate pushen, um ein ähnliches Ergebnis bei der DPS zu erhalten. Die neuen Battlecruiser sind, denke ich, wohl eher als zusätzlicher Zwischenschritt für neue Spieler/Charaktere gedacht. Drake->Naga->Raven wenn man so will.

Mit den anderen Updates und Balancing von Crucible habe ich derzeit wenig am Hut bzw. noch nicht angeschaut. Aber ich bin trotzdem begeistert.

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It’s Patchweek

Für “duale” Spieler wie mich ist diese Woche Patchweek. EVE Online hat gestern mit der Erweiterung Crucible eine riesige Politur bekommen und heute werden vor allem die Raider in World of Warcraft mit Nachschub versorgt.

Auf Crusible werde ich in einem eigenen Artikel eingehen, daher beschränke ich mich hier nur kurz auf “Hour of Twilight”, wie Patch 4.3 für WoW heißt. Dieser ist, wenn bei Blizzard alles nach Plan läuft, der letzte Content Patch vor der nächsten Erweiterung “Mists of Pandaria” (steht übrigens nicht für: “Schrott von Pandas”; zumindest ist es nicht so gemeint). Die anscheinend immer noch überwiegende Mehrheit der WoW Spieler nimmt die Raids sehr sehr wichtig und sagt dafür auch schonmal Treffen mit Freunden oder andere Aktivitäten ab. Oder nimmt Urlaub, nur damit man von der ersten Minute an “Progress” machen kann.

Ich erzähle Unsinn? Ist zumindest bei den paar Leuten, die ich kenne und WoW zocken, leider keine Seltenheit. Nun gut, darum soll hier nicht (mehr) gehen. Die Raider bekommen auf jeden Fall Nachschub. Und diesmal richtig epischen. Deathwing, der Drachenaspekt des Todes, wird mit Hilfe der anderen Drachenaspekte und “der größte Wumme aller Zeiten”, genannt Drachenseele, den Spielern als Lootobjekt zur Verfügung gestellt. Mit ihm natürlich noch weitere Bosse.

Neben dem neuen Raid gibt es noch ein paar kleinere Dungeons, die auf die Raidinstanz vorbereiten sollen. Damit aber nicht nur besagte Raider in den Genuss von Raids kommen, hat Blizzard das Spiel um einen Raidfinder nach Vorbild des Dungeonfinders eingeführt.

Außerdem gibt es das neue Feature “Transmorgrification” (oder so) zu bewundern. Damit kann man die Stats neuer Items auf alte Items übertragen und kann somit rumlaufen wie zu guten alten Zeiten – oder als Pumuckl, Clown oder Transe.

Für mich insgesamt kein interessanter Patch, wobei der Trailer mir schon gefallen hat und ich gerne einmal gegen Deathwing kämpfen würde. Aber das gute alte Molten Core Feeling wird mir Blizzard nie mehr zurückbringen können. Dafür können die aber nichts. Es liegt an mir, nicht an dir! Ich schwöre!

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EVE Online: Back to 0.0 – Roecket sucht ‘ne Corp!

Das Leben im Highsec macht mir derzeit nicht ganz soviel Spass. Und es ist mit dem geringen Zeitbudget meinerseits auch nicht sehr lukrativ. Daher würde ich gerne wieder einer Corp im 0.0 beitreten. Bevor ich aber im eveger-Forum oder ingame auf die Suche gehe, versuche ich es mal über den Blog.

Ich suche eine Corp …

  • … die eigene Systeme im 0.0 hat
  • … die nicht auf PvP pocht…
  • … aber einen PvP Noob mit Missionrunning Schiffen an die Hand nimmt und ihm zeigt, wie die großen Jungs sich kloppen
  • … deren Mitglieder hauptsächlich zwischen 19-23 Uhr online sind
  • … die “Familie” als “Entschuldigung” gelten lässt

Ich biete:

  • unregelmäßige Onlinezeiten, teilweise auch mal tagelang gar nicht online
  • eine Hulk
  • eine Raven
  • ein paar Lootschiffe etc.

Nach Möglichkeit suche ich eine deutschsprachige Corp, aber Englisch ist auch kein größeres Problem. Eine Carebear “Untercorp” einer PvP Corp wäre mir auch ganz recht.

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EVE Online: Weihnachtsgeschenke und Devblogs

CCP ist in Spendierlaune! Zusätzlich zum verfrühten Weihnachtsgeschenk in Form von Crucible am  29. November bekommen alle aktiven Spieler ein tolles Implantat: Das Genolution CA – 1. Folgende Stats bringt es mit:

  • Boosts perception by 3
  • Provides +1.5% powergrid bonus
  • Provides +1.5% capacitor amount bonus
  • Implant set bonus: 50%

Sehr nett! Danke CCP!

Und auch die Devblog Flut geht weiter. Im neuesten Blog werden eine Menge kleiner – manch einer würde sogar winzig sagen – Verbesserungen beschrieben, die das Leben eines Kapselpiloten komfortabler gestalten sollen. Am Meisten freue ich mich auf den “Loot all” Button. Ein anderer Blog dreht sich um Stargates. Kurz gesagt: die Stargates zeigen jetzt in die richtige Richtung, zur Not auch nach oben. Außerdem wurde an den Anomalien gefeilt. Deren ISK Ausbeute wurde angepasst, sodass die Anomalien jetzt “fairer” sein sollen was Aufwand und Ertrag angeht. Außerdem können getarnte Schiffe die Anomalien jetzt nicht mehr am Despawnen hindern. An den Player Owned Custom Offices (POCOs?) wurde entsprechende dem Feedback aus den Foren ebenfalls gefeilt. Hier alle Devblogs in der Übersicht:

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EVE Online: Crucible

Remember, remember, the 29th of november!

“Brandheiß” ist diese News nun auch nicht mehr, denn EVE Online: Crucible wurde schon vor zwei Tagen angekündigt. Was soll’s, Stress bringt der Weihnachtsmann in den nächsten Wochen genug. Schauen wir doch lieber auf das verfrühte Geschenk, dass er uns da auf die Türschwelle gelegt hat.

“Crucible” – engl. für “schmelzbar”, “Tiegel”, “Schmelztopf”. Oder in Form von “The Crucible” auch mit “Hexenjagd” übersetzbar. CCPs Vorliebe für englische Begriffe, die mir nicht bekannt sind/waren, ist also ebenso zurück wie die Vorfreude der Spieler auf die Expansion. Das war bei Incarna nicht der Fall.

Der Name ist passend gewählt, finde ich: die Winterexpansion lässt Spielerherzen dahinschmelzen und CCP geht auf Hexenjagd. Die Hexe wäre in diesem Fall die Abkehr von alten Tugenden und das vernachlässigte Verhältnis zwischen CCP und der Community. Aber CCP hat es anscheinend hinbekommen, diese Hexe zu vertreiben, zu töten, zu erhängen – was auch immer. Sie ist nicht mehr da.

Das ist nicht nur meine Meinung. Hört/liest man sich in der Community um, dann freut sich so ziemlich jeder aktive und sogar viele ehemalige Spieler tierisch auf das, was mit Crucible kommen wird. Außer diese komischen, hässlichen Trolle, die nur dann zufrieden einschlafen, wenn sie tagsüber alles und jeden schlechtgeredet haben. Aber gut, dann gibts für die halt keine Weihnachtsgeschenke dieses Jahr.

Wie gut CCP auf die Spieler inzwischen wieder hört, macht der gute Barkkor in seinem Blog deutlich: zuerst freut er sich, dann wieder nicht, jetzt wieder doch. Barkkor, das liegt an deinen komischen Geschäften, die du ingame treibst. “Bookmarkhandel” ist nicht mal ein echtes Wort! Aber Glückwunsch zur Aufnahme in die offizielle Liste der Fanseiten und -blogs! =)

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EVE Online: Die Winterexpansion wird geil!

Fast täglich werden neue Devblogs auf eveonline.com veröffentlicht, die einen Einblick in die Features der kommenden Winterexpansion gewähren. Es ist eigentlich alles dabei: Änderungen im 0.0, POS, neue Schiffe, grafische Verbesserungen, Tuning am Interface usw.

Da ich da selbst bald keinen Überblick mehr habe, schreibe ich mir (und euch natürlich) das Ganze mal ordentlich auf.

Neue Schiffe

Jede Rasse bekommt einen neuen Tech 3 Battlecruiser. Der Unterschied zu den bisherigen BCs ist, dass die T3 Varianten die dicken Wummen der Battleships fitten können. Die Geschwindig- und Wendigkeit eines BCs kombiniert mit der Feuerkraft eines BSs. Wo der Haken ist? Natürlich in der Tankfähigkeit. Klitschko Brüder mit Glaskinn quasi. Ich denke daher, dass die T3 BCs keine Alternative für Level 4 Missionen werden. Aber schaunmerma, eventuell findet sich ja ein LVL4 taugliches Fitting. Entscheidend wäre dann der Preis für die neuen Schiffe.

Renoviertes Interface

Das Interface wird zwar im Groben gleich bleiben, aber es wird an vielen Ecken und Kleinigkeiten gefeilt. Zum einen wäre da die neue Schrift, die besser lesbar sein soll. Ist sie in den meisten Fällen auch. Aber ein bisschen Feintuning fehlt hier noch.

Die neueste Änderung betrifft das Fitting Fenster. Hier bekommt man jetzt einen Schätzwert für die DPS angezeigt. Außerdem wurde an der Performance geschraubt, damit das Fenster schneller erscheint und besser reagiert. Zudem werden statt der benutzen CPU- und Powerwerte die noch verbliebenen Resourcen angezeigt.

Die für mich als Pendler zwischen Laptop, Desktop PC und LCD TV beste Neuerung ist das UI Scaling. Bisher hatten alle Fenster eine feste Breite und Höhe, unabhängig von der Auflösung. Per Scaling kann man das jetzt aber anpassen. Auf meinem Laptop zB habe ich eine relativ geringe Auflösung (1366*768), dafür sitze ich recht nah am Display. Da wäre eine kleinere Skalierung wünschenswert. Am Fernseher hingegen habe ich eine recht hohe Auflösung (1920×1080), sitze aber auch deutlich weiter weg. Also bräuchte ich hier eine große Skalierung. Am Desktop PC habe ich eine “mittlere” Auflösung (1680×1050) und sitze näher als am TV, aber weiter weg als am Laptop. Da würde mir die bisherige Skalierung reichen.

 

Aufgemöbelte Grafik

Die Winterexpansion wird ein Rundum-sorglos Paket: Neue Inhalte, besseres Interface, Balancing Änderungen, Tuning an diversen Spielmechaniken, Verbesserung der zugrundeliegenden Technik. Dazu gehört auch die Grafik.

Wir können uns unter anderem über verbesserte Schatten freuen. Ist jetzt keine große Sache, denn die meisten von euch zoomen doch sicherlich soweit raus, dass man die Fransen an den Schatten gar nicht erst sieht. Für hübsche Screenshots allerdings ist diese Verbesserung sicherlich hilfreich =)

Der Weltraum ist in Wirklichkeit zwar ziemlich karg, aber glücklicherweise muss man sich in einem Spiel nicht immer zu 100% an der Wirklichkeit orientieren. Damit die einzelnen Regionen und Solarsysteme wiedererkennbar sind und nicht mehr ganz so trostlos wirken, halten neue “Hintergründe”, also Nebel usw. Einzug ins Spiel. Diese sind nicht mehr zufällig generiert, sondern werden “physikalisch korrekt” in Abhängigkeit der Position des Solarsystems im Universum an die richtige Position gesetzt. Nettes Gimmick.

EVE Launcher

Der neue EVE Launcher

Der neue EVE Launcher

Fast jedes moderne MMO hat einen, nur EVE bisher noch nicht: einen sogenannten Launcher. Der neue Launcher soll das Patchen einfacher und schneller machen. Zum Einen muss man nicht mehr das Spiel starten um zu patchen, zum anderen werden nur noch die Daten geladen, die sich wirklich ändern. Das schont Bandbreite und Zeit. Außerdem kann man im Launcher bereits die grafischen Einstellung für das Spiel vornehmen. Mittelfristig soll der Launcher auch das Streamen der Daten ermöglichen. CCP nennt das “staged install”.

WoW Spieler kennen das bereits: Sind die wichtigsten Daten geladen, kann man das Spiel bereits starten, auch wenn noch nicht alles runtergeladen ist. So können neue Spieler etwa schonmal einen Charakter erstellen während sie den restlichen Client runterladen. So sollen gerade neue Spieler schneller ins Spiel einsteigen können. Wurde auch langsam Zeit, CCP! =)

Sonstiges

Das ist aber noch längst nicht alles. Es wird Änderungen an der POS geben, an den Custom Offices im Low- und Nullsec, am Balancing der Hybridwaffen, an der Performance der Captain Quarters wird geschraubt, automatische Crashreports zum schnelleren Fixen von Bugs und vieles mehr. CCP hat den Worten also eindeutig Taten folgen lassen. Und ich bin mir sicher, dass das noch längst nicht alles war. Ich freue mich schon jetzt auf die Expansion!

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Blogpack: TDM 10/11 – EVE Online in 10 Jahren

Etwas spät, aber ich hoffe es zählt noch: das Thema des (letzten) Monats im German Blockpack lautet “EVE Online in 10 Jahren”. Wobei es uns Bloggern natürlich wieder frei steht, wie wir das Thema auffassen. Und genau da beginnen bei einem Unkreativen wie mir die Probleme.

Soll ich nüchtern eine Liste von Features runterrattern, die es in 10 Jahren im Spiel geben könnte? Das wäre dann dem Thema des letzten Monats sehr ähnlich. Wo ich mich in 10 Jahren im Spiel sehe? Ich weiß nicht mal, wo ich nächstes Jahr im Spiel bin. Wo ich EVE als Ganzes sehe? Wie ich mir die politische Karte von New Eden vorstelle? Dafür habe ich selbst von der aktuellen Politik zu wenig Ahnung. Am Besten wird sein, ich schreibe einfach mal, was mir gerade einfällt. Eventuell kommt ja was Lesbares dabei heraus =)

EVE wird in 10 Jahren auf jeden Fall noch existieren, davon bin ich überzeugt. Der zuletzt vollzogene Sinneswandel und die Konzentration auf ihr wichtigstes Produkt bei CCP wird meiner Meinung nach dazu führen, dass EVE wieder langsam, aber stetig steigende Spielerzahlen verzeichnen kann. Alleine die kommende Winterexpansion wird viele alte Spieler zurückgewinnen können. Mit der Zeit wird auch Incarna zu einem spielrelevanten Feature werden, das neues Publikum anziehen wird.

Die Anbindung von Konsolenspielern wird, denke ich, äußerst schwierig. Ein Shooter wie Dust 514 wird es schwer haben gegen Call of Duty und Battlefield. Aber zum Glück plant man bei CCP auch nicht in derlei Größenordnungen. Die Verbindung zwischen Konsoleros und PClern (und natürlich solchen, die beides spielen), EVE Gate, die neuen APIs etc. stellen für mich die Grundlage dafür da, dass EVE immer mehr zu einem Parallelleben ausgebaut wird. Ein komplett simuliertes Universum mit Internet Spaceships. Man wird von unterwegs auf die Daten seiner Charaktere zugreifen können, Skills ändern, Marktorders einstellen etc. EVE wird immer mobiler werden.

In 10 Jahren wird EVE eventuell endlich die magische Millionengrenze bei den Spielerzahlen geknackt haben. Zumindest wenn Dust 514 und eventuelle weitere Projekte, die an EVE angebunden werden, dazugerechnet werden, könnte das durchaus machbar sein. Derzeit ist man bei etwa 400.000 Spielern. Und der Markt der MMOs ist noch nicht am Limit angekommen.

Und, so hart das jetzt klingen mag, EVE Online wird bis dahin ein echter F2P Titel sein. Allerdings hoffe ich – etwas naiv vll – dass der ingame Shop sich auch in 10 Jahren noch auf kosmetische Artikel beschränken wird. Vll wird man es Anfängern erlauben, Trainingsbooster gegen ein kleines Entgelt zu kaufen, aber das sollte es dann auch schon gewesen sein.

Wie auch immer EVE in 10 Jahren aussieht: ich hoffe dass es mir dann immer noch Spass macht und ich auch die Zeit dafür habe.

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Blogschau: Was treiben die Kollegen? #3

Die letzte Blogschau ist etwas länger her, aber in den Sommermonaten ist es bekanntlich immer mal etwas ruhiger. Außerdem haben einige Kollegen ihre Blogs eingestellt und andere einfach nicht genügend Zeit und/oder Muse etwas zu schreiben. Typische Probleme der Bloggosphäre eben =)

Interessantes gab es trotzdem. Der gute Barkkor zum Beispiel ist in letzter Zeit ebenso wieder aktiver geworden wie auch der “Godfather of german Blogpack” Exeleron auf quafe.de.

 

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EVE Online: Passives Einkommen reloaded

Passives Einkommen ist eine feine Sache. Ähnlich wie das Skillen läuft es einfach nebenher und man muss nicht viel dafür tun. Was es da für Möglichkeiten gibt, wie “passiv” die Einkommen wirklich sind und welchen Aufwand man betreiben muss, um es anzustoßen, habe ich bereits in diesen kleinen Guides zusammengefasst: EVE Online: (Semi-) Passives Einkommen und EVE Online: (Semi-) Passives Einkommen #2

Nun hatte ich endlich Zeit, meine eigenen passiven Einkommen ein bisschen zu tunen. Wobei “ein bisschen” eher “ein bisschen viel” heißen müsste. Meine Planeten warfen so gut wie gar nichts ab. Etwas Recherche, Planung und Optimierung waren nötig, damit ich endlich ein kleines, aber spürbares Einkommen damit generieren kann.

Die zweite “Optimierung” habe ich bei den Datacores vorgenommen. Ich hatte überhaupt nicht daran gedacht, dass ich bei der Lai Dai Corporation ja mehrere R&D Agenten anheuern kann. Flugs ein paar Skills gelernt und 3-4 Missionen geflogen, damit ich dort nicht nur Level 3, sondern auch Level 4 Agenten ansprechen kann. Ergebnis: Einkommen durch Datacores fast fünfmal höher als vorher.

Natürlich ist überall noch Potential für Optimierungen vorhanden. Aber die werde ich das nächste mal angehen wenn ich wieder etwas Zeit habe. Habt ihr vll noch ein paar Tipps und Tricks zum Thema passive Einkommen?

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World of Warcraft: “Hallo, alter Kumpel!”

“Ich wollte mal sehen wie es dir geht… Oh, ich sehe, du…du…ähm…ja. Machs gut und gute Besserung!”

So ähnlich könnte man meinen superkurzen Ausflug zu meinem “alten Kumpel” World of Warcraft bezeichnen. Ich weiß nicht mehr genau warum, aber irgendwie hatte ich Lust mal wieder ein bisschen zu Leveln. Ja, klingt komisch, ist es auch.

Wie auch immer. Erstmal einen Testaccount erstellt, weil 13€ für ein paar Stunden wollte ich dann doch nicht ausgeben. Gute Entscheidung, wie sich später rausstellte. Danach dann den Client geupdated. Und ich muss sagen, an der Stelle können sich viele viele viele Softwarehersteller und ganz besonders die Entwickler von MMOs ein Beispiel nehmen: der Updater ist übersichtlich, zeigt alle wichtigen Informationen und flutscht nur so. Außerdem kann man selbst bei einer kompletten Neuinstallation bereits nach wenigen Minuten loslegen. Sobald nämlich die allerwichtigsten Daten gezogen sind und “nur noch” Daten mit geringerer Priorität fehlen, kann man bereits einloggen und losspielen. Im Spiel werden dann die Daten gedownloadet, die akut benötigt werden. Ist alles geladen, was man für den aktuellen Spielabschnitt braucht, zieht der Downloader im Hintergrund andere Daten, die eventuell demnächst gebraucht werden könnten. Fantastisch.

Aber das ist auch gleichzeitig das größte Problem von WoW: es ist zu perfekt. Was beim Patcher noch völlig in Ordnung und wünschenswert ist, stört mich dann beim Betreten der Welt ziemlich. Die ganze Spielerfahrung ist inzwischen zu gut. Ja, das geht. Man wird durch die Quests perfekt durch die Welt geleitet, man bekommt genau zu den richtigen Zeitpunkten neue Items, Skills und Levelups. Die Gegnermassen und -stärken sind perfekt abgestimmt. Man muss sich nichts erarbeiten, man hat nie das Gefühl “Das wurde aber auch Zeit! Ich hab mir hier den Arsch aufgerissen und meine Belohnung verdient”.

Für neue Spieler mag das gut sein. Aber die fallen spätestens beim ersten Ausflug in die Welt der zweiten Expansion Burning Crusade aus allen Wolken. Dort gibt es den perfekten Questflow nicht. Die Gegner sind stärker, teilweise sehr nah beieinander und man muss nun im Vergleich zu vorher wirklich was tun und vorsichtiger sein. Mitdenken. Vorausplanen.

Mein Gnom hat ob dieser Perfektion in der neuen alten Welt Level 6 nicht überstiegen. Ganz zu schweigen von den hohen Pings und vielen Disconnects. An zwei Leitungen, zwei Geräten und an zwei Tagen getestet. Nein Danke, ich bleibe WoW in Zukunft definitiv fern.

Es ist zu glatt geworden, wenn ihr wisst was ich meine. Das ist so ähnlich wie beim Fussball: früher, da gab es Typen, sagt man gerne. Wie Basler oder Effenberg. Matthäus oder Möller. Die in Interviews öfter mal alles andere als politisch korrekt geantwortet haben. Die gibt es heute zumindest in den höheren Spielklassen nicht mehr. Die Antworten sind trainiert und treten keinem auf den Fuß. So ist das mit World of Warcraft. Bloß niemandem zu nahe treten, immer freundlich sein, es jedem recht machen. Niemals Weiß oder Schwarz sein. Es könnte jemand dabei sein, der Weiß bzw. Schwarz nicht mag. Im Mittel mögen dann aber alle Grau. Sagt die Mathematik. In Wirklichkeit mag aber niemand Grau.

Vielleicht gehöre ich auch einfach einer aussterbenden Sorte von Zockern an. Angefangen mit Tetris, wo man immer höhere Highscores haben wollte. Es wurde solange gespielt, bis man sich über die “niedrige” Höchstgeschwindkeit der fallenden Steine beschwert hat. Dann über die Begrenzung auf nur 999.999 Punkte. Oder Super Mario Land. Speichern? Geht nicht. Leben werden neu aufgefrischt wenn alle weg sind? Tot ist tot. Game over. Von Vorne anfangen. Heute wäre das unvorstellbar. Die Casuals würden die Wallstreet in Beschlag nehmen, wenn sie nicht speichern könnten und Game Over wirklich Game Over bedeuten würde.

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