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EVE Online: Wenn ich noch einen Wunsch frei hätte…

Das Thema des Monats im Blogpack hat irgendwie meine Synapsen aus ihrem Tiefschlaf geholt. Wie gesagt, würde bei mir zu allererst mehr verfügbare Spielzeit ganz oben stehen, wobei ein nativer EVE Client für Linux sehr helfen würde. Mir ist da aber noch eine Idee gekommen, was CCP ins eigentliche Spiel einbauen könnte.

AddOns! Nein, nicht wie in World of Warcraft. Eher kosmetische Dinge wie Skins für die Fenster, anpassbares Grid, Unitframes. Nichts, was zusätzliche Funktionen bringt und damit die Spielbalance verändert oder für Vorteile sorgt. Keine Damagemeter oder ähnliches. Und die AddOns werden auch nicht, wie bei anderen Spielen, auf verschiedenen Websites von den Spielern zum Download angeboten, sondern bei CCP eingereicht und einer vorherigen Kontrolle unterzogen.

Gibt CCP sein Ok, wird das AddOn im ingame “Appstore” angeboten. Den Preis legt der Author selbst fest, bezahlt wird mit harten ISK, wobei ein kleiner Teil an “Steuern” abgezogen wird. Damit ergibt sich eine neue Einnahmequelle für die Spieler und eine weitere Mechanik, ISK aus dem Wirtschaftskreislauf zu abzuziehen um einer Inflation zuvor zu kommen. Wobei das eher vernachlässigbar ist.

Bei WoW bestand für mich ein Teil des Spielspaßes darin, mein Interface zu perfektionieren. Optisch und auch funktional. Wie gesagt, da ich weiß, dass funktionale AddOns ein Spiel ruinieren können, würde ich es in EVE einfach auf optische AddOns einschränken. Eventuell noch AddOns erlauben, die die Anzeige von Items, Hangars, Frachträumen etc. anpassen können. Eben Dinge, die es dem Spieler erlauben, sein Interface für seine Zwecke übersichtlicher zu gestalten, ohne dabei Komfortfunktionen zu bieten.

Die AddOns könnte man auch als produzierbare Items ins Spiel einbauen. So könnte man zB. ein Art Kunstlabor auf Stationen einrichten. Verschiedene Skills für verschiedene Bereiche des Interface wären nötig und man müsste “Zutaten” für verschiedene Farben und Formen besorgen, um ein Interface zu erstellen. Will man es weiterverkaufen, muss man es auf Datenscheiben speichern und zum Appstore bringen. Eine Kontrolle seitens CCP wäre dann überflüssig, weil man nur mit den ingame vorhandenen Mitteln am Interface schrauben kann.

Wie auch immer, ich fände ein bisschen mehr Gestaltungsfreiraum beim Interface nützlich. Man könnte vieles im Interface von EVE vereinfachen und übersichtlicher machen.

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Rift: Richtlinien für AddOns

Trion Worlds hat die Richtlinien für AddOns im offiziellen Forum geposted. Damit sind zwar einige Fragen der Spieler geklärt worden, aber noch lange nicht alle. Die Regeln sind relativ allgemein gehalten und bieten den Autoren von Addons keine Sicherheiten darüber, welche Addons nun genau erlaubt sein werden und welche nicht. Hier die Richtlinien im Detail (Originaltext im Forum):

  1. Alle Add-ons müssen den Bedingungen der Endnutzerlizenzvereinbarung von RIFT und den Nutzungsbedingungen von Trion entsprechen.
  2. Alle Add-ons, einschließlich aller Versionen davon und aller darin enthaltenen Features, müssen kostenfrei vertrieben werden. Entwicklern ist es darüber hinaus nicht erlaubt, Geld oder irgendeine andere Form von Vergütung für Dienste zu verlangen, die mit dem Add-on in Zusammenhang stehen.
  3. Add-ons dürfen keine Werbung welcher Art auch immer enthalten, einschließlich, aber nicht darauf beschränkt, Bitten um Spenden, wenn dies nicht von Trion ausdrücklich gestattet wurde.
  4. Add-ons dürfen keinen beleidigenden oder fragwürdigen Inhalt haben und müssen der Altersfreigabe für RIFT entsprechen (RIFT wurde für Spieler ab 12 Jahren freigegeben).
  5. Der Quellcode der Add-ons muss komplett einsehbar sein. Er darf in keiner Weise versteckt oder verschlüsselt sein und muss der Öffentlichkeit frei zugänglich sein.
  6. Add-ons dürfen keine negative Auswirkung auf RIFT, seine Shards oder andere Spieler haben. Zu solchen negativen Auswirkungen gehören, ohne darauf beschränkt zu sein, die übermäßige Nutzung des Chat-Systems, unnötige Zugriffe auf die Festplatte und die Verlangsamung Bildraten.
  7. Trion behält sich das Recht vor, jegliche Add-ons oder Add-on-Funktionen nach eigenem Ermessen zu deaktivieren.

Vor allem die Angst vor Addons, die die “Leistung” der Spieler messen – also Damagemeter zB – veranlasste die Community in den Foren mal wieder zu fragwürdigen Blicken in die Glaskugel und seitenlangen Abgesängen auf Rift. Mit dem Einführen von Addons würde Rift ein ähnliches “Schicksal” wie WoW widerfahren, der Spielspass ginge verloren etc. pp. Man kennt das Geheule ja.

Dabei vergessen die meisten, dass Trion genug Möglichkeiten hat, die Nutzung und das Verhalten der Addons zu steuern. Denn schließlich müssen die Funktionen erst per API zur Verfügung gestellt werden. Wenn Trion zB keine Damagemeter in Rift sehen will, wird einfach der Zugriff aufs Kampflog verwehrt. So einfach kann das manchmal sein.

Was wird erlaubt/verboten?

Definitiv erlaubt sind laut den Richtlinien also grafische Addons, die nur die Optik des Interface anpassen. Was nicht verkehrt ist. Es gibt viele, die ihr Interface gerne etwas individueller gestalten möchten. Was spielerisch ja nicht entscheidend ist.

“All-in-one-Bags”, also Inventory Addons, werden wohl auch nicht auf die schwarze Liste kommen. Bei den DPS Metern kann man geteilter Meinung sein. Solche Addons stellen zuerstmal nur ein paar Zahlen dar. Wie die zustande kommen, wird nicht gesagt. Werden sie richtig genutzt, kann es einem selbst helfen, seinen Schaden zu verbessern. Das ist zunächst einmal nichts schlimmes.

Schlimm wird es erst dann, wenn andere Spieler anfangen, diese Zahlen als Penismeter zu missbrauchen und über andere herfallen, wenn sie ihrer Meinung nach nicht genug Schaden machen. Statt Hilfe gibt es oftmals Flames. Zumindest ist das in MMOs der Fall, in denen das Durchschnittsalter relativ niedrig ist.

Das ist, verglichen mit EVE Online zum Beispiel, in World of Warcraft der Fall. Dort ist der “normale” Ton der des Flamens. Wer nicht flamed, hat anscheinend nicht genug Ahnung vom Spiel, um sich über die mit weniger Ahnung lustig zu machen. Ganz anders im genannten Beispiel EVE Online: dort habe ich nie nie nie nie Anfeindungen gesehen, gehört oder gelesen wenn jemand eine Frage hatte. Und sei sie noch so doof.

Es liegt schlussendlich an der Community, wie die Addons das Spiel beeinflussen werden. Ich persönlich freue mich auf ein besseres Inventar, “GoGoMount” und eine hübschere Optik.

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WoW Addons: Das Auktionshaus und ich

In den letzten Monaten und vor allem Wochen habe ich wieder vermehrt World of Warcraft gespielt. Dabei habe ich meine Liebe zu Wirtschaftssimulationen wiederentdeckt. In WoW bieten sich im Auktionshaus quasi unendlich viele Möglichkeiten, Gold zu verdienen. Eine interessanter als die andere.

Allerdings stößt man selten von alleine darauf. So richtiges Goldscheffeln ist erst mit den passenden Addons möglich. Dabei wurde ich beim Stöbern im Internet auf einige extrem hilfreiche Addons aufmerksam, die einem besser dabei helfen einen Preisüberblick zu bekommen als das allseits beliebte Auctioneer. Nutzlos ist letzteres dadurch allerdings trotzdem nicht…

Um erkennen zu können, ob ein Addons dabei hilfreich sein kann, Berge von Gold anzuhäufen, muss man natürlich erstmal wissen, wie man überhaupt Gewinn macht. Also zuerst ein paar – zum Teil sehr banale – Basics, die gerne vergessen oder übersehen werden.

  1. Niedrig kaufen, hoch verkaufen: Klingt einfach, ist auch einfach zu verstehen. Doch trotzdem halten sich viele Spieler nicht daran. Meistens aus Unkenntnis über die Preise eines Items. Wer seine Materialien billiger einkauft, kann eventuelle Preiskriege im Auktionshaus eher überstehen.
  2. “Do your math”: zu Deutsch: “Rechne es durch!”. Einfach Kaufen und Verkaufen von Materialien bringt weniger Gold als Materialien weiter zu verarbeiten. Rechnet es nach. Wer sich seine Mats selber farmt, darf aber nicht einfach “Null Kosten” für seine Endprodukte rechnen. Schließlich wurde Zeit investiert um diese Materialien zu farmen. Und außerdem würde man im Auktionshaus ebenso Gold für die Materialien bekommen. Der Endpreis eines Items richtet sich IMMER an den Auktionshauspreisen der benötigten Materialien. Also rechnet vorher nach bevor ihr sinn- und verstandlos einfach alles und jeden im Auktionshaus unterbietet.
  3. Wo kommen die Items her? – Bevor ihr Gold für Rezepte oder Haustiere oder ähnliches ausgebt, schaut nach, woher man diese Items bekommt. Sind es Drops von NPCs? Kann man die Items bei Händlern kaufen? Falls ja: Sind die Items dort begrenzt oder unendlich verfügbar?

Das sind nur die drei wichtigstens Basics, die mir spontan einfallen. Essenz dieser Überlegungen: wir brauchen viele Daten und ein bisschen Mathe, schon können wir uns vor Möglichkeiten des Goldverdienens nicht mehr retten. Genau das dachten sich schon etliche Addon Authoren und haben daher dankenswerterweise einige sehr hilfreiche Addons bereitgestellt.

Der Klassiker: Auctioneer

Die komplette Auctioneer Suite ist extrem umfangreich und bietet extrem viele Möglichkeiten und Einstellungen. Am wichtigsten ist aber der kleine Scanbutton im Auktionshausfenster. Ein Klick darauf und je nach Server, Tageszeit und Internetverbindung dauert es 10-25 Minuten bis man einen kompletten Überblick über die Preise im Auktionshaus hat. Außerdem bekommt man im Tooltip von Items angezeigt, wie hoch der “Entzauberungs-” bzw. “Sondierungswert” ist. D.h.: Ein Item hat eine bestimmte Wahrscheinlichtkeit zu X mal “Staub” entzaubert zu werden. Dieser Staub ist wiederum X Gold im Auktionshaus wert.

Aber Vorsicht! Dabei handelt es sich um statistische Mittelwerte. Es kann durchaus passieren, dass man drei komplette Stacks Erz sondiert, ohne auch nur einen blauen Edelstein zu bekommen. Es ist also ein bisschen wie Lotto spielen.

Außerdem findet man noch tonnenweise weitere Informationen im Tooltip eines Items: Wie oft wurde es bereits im AH gesehen? Wie war der Durschnittspreis? Wie hoch ist der derzeitige Mindestpreis? Handelt es sich um ein Questitem oder ähnliches?

Ein kleiner Tipp zum Schluss:  Bevor ihr den Preisangaben von Auctioneer trauen könnt, solltet ihr wenigstens eine Woche lang regelmäßig (am Besten immer zu den gleichen Uhrzeiten) das Auktionshaus scannen. Besser noch 2-3 Wochen. Eine gute Datenbasis ist wortwörtlich Gold wert!

Der Komforthelfer: Auctionator

Eine sehr gute Ergänzung zu Auctioneer stellt der Auctionator dar. Mit ihm ist es sehr einfach, für ein Item benötigte Mats zum niedrigstens Preis zu kaufen oder eigene Auktionen einzustellen. Öffnet man das Auktionshaus- und das Berufsfenster gleichzeitig, kann man mit einem kleinen Button im Berufsfenster automatisch die aktuellen Preise für die benötigten Mats ziehen und direkt kaufen.

Außerdem kann der Auctionator automatisch nachschauen, ob man unterboten wurde, schlägt automatisch Preise vor und scant das Auktionshaus sehr viel schneller als Auctioneer – dafür allerdings nur die Mindestpreise, was nicht immer hilfreich ist.

Der Goldbot: TradeSkillMaster

Jetzt haben wir schonmal eine gute Datenbasis und viele Komfortfunktionen für die alltäglichen Auktionshausgeschäfte. Fehlt noch ein Addon, das uns zeigt, welche Items Gewinn abwerfen und welche eher nicht. TSM ist modular aufgebaut und bietet so ziemlich alles, was es braucht um Gold zu verdienen.

Da ich selbst erst seit wenigen Tagen (erfolgreich!) damit arbeite, kann ich noch nicht alle Funktionen hier aufzählen. Die wichtigste aber ist auf jeden Fall die, dass TSM automatisch alle dem Charakter bekannten Rezepte scant, Daten von Auctioneer oder dem eigenen AH-Datenmodul nimmt und ausrechnet, wieviel Gewinn bei jedem Item drin ist.

Wenn ich groß bin werd’ ich Goblin

Alle vorgestellten Addons miteinander kombiniert, kann man quasi nur noch Gold scheffeln. Allerdings gilt auch hier wie immer: auch das beste Addon kann sich mal irren. Daher immer schön Hirn angeschaltet lassen (oder zumindest solange man im AH “spielt” aufwecken). Es gibt nämlich noch einige andere Möglichkeiten Gold zu verdienen, die einem kein Addon der Welt aufzeigen kann.

 

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WoW: Die besten, schönsten, tollsten Layouts für oUF

Layouts gibt es für oUF wie Sand am Meer. Das ist gut so. Denn gerade bei Unitframes gehen Geschmäcker teilweise weit auseinander. Manchen reicht eine bloße Prozentangabe “ohne alles” und andere brauchen Buffs, Debuffs, Portrait usw.

Dabei gibt es aber auch Layouts, die entweder fantastisch aussehen oder Funktionen bieten, die andere nicht haben. Manche haben nur Soloframes an Board, andere bringen auch Gruppen- und Raidframes mit.

Ich hab mir für euch ein paar Layouts rausgesucht, die ein wenig aus der Masse heraus stechen. Welche das sind, erfahrt ihr wenn ihr nach dem Break weiterlest.
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World of Warcraft: Addontipp – FlyoutButton Custom

FlyoutButton Custom Screenshot (Quelle: wowinterface.com)

FlyoutButton Custom Screenshot (Quelle: wowinterface.com)

Als ich zum ersten Mal bei einem Addon für Magierportale (der Name ist mir jetzt leider entfallen) bestaunen konnte, was man mit eigentlich altbekannten Methoden ab Platz im Interface sparen kann. Klickte man dort auf einen Button, erschienen Buttons für alle Portale des Magiers und waren mit einem weiteren Klick aktiviert.

Das Gleiche könnte man für viele andere Dinge gebrauchen. Und genau das macht FlyoutButton Custom. Mit diesem Addon kann man sich eigene Buttons im “Magier Portal” Stil einrichten. Wie wäre es mit einem einzigen Button, der alle Berufe enthält? Oder alles was mit Essen, Trinken und sonstigen Buffmöglichkeiten zu tun hat? Alles kein Problem, man kann sich beliebig viele dieser FlyoutButtons anlegen und frei Schnauze belegen.

FlyoutButton Custom@wowinterface.com

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World of Warcraft: RobBossMods

Dass der deutlich höhere Schwierigkeitsgrad der Heroic Instanzen in Cataclysm dem Spiel und seinen Spielern gut tut, hatte ich ja bereits erwähnt. Die Spieler werden nun ordentlich auf die kommenden Aufgaben in den Raidinstanzen vorbereitet und müssen wieder etwas mehr tun als stumpfsinnig 1-2 Wochen lang Instanzen abfarmen, bevor sie in die Raidinstanzen können.
Screenshot von RBM (Quelle: RBM Seite auf wowinterface.com)

Automatische Taktikerklärung von RBM im Chatfenster

Das hat aber auch den Nachteil, dass sich alte Hasen erst wieder daran gewöhnen müssen, dass man jetzt wieder CC Fähigkeiten benutzen muss, auf seine Aggro achten und taktischer vorgehen muss. Wie “damals” eben.

Um unnötigen Frust vorzubeugen sollte man daher zumindest vor den Bossen, wenn nicht sogar vor schwierigen Trashmobgruppen, eine kleine Einweisung im Gruppenchat loswerden. Viel Arbeit nehmen einem da die RobBossMods ab.

RobBossMods ergänzen die bekannten DeadlyBossMods um eine sehr nützliche Funktion: per Mausklick an der Minimap kann man die jeweils passende Bosstaktik im Gruppenchat posten. Damit hat jedes Gruppenmitglied nochmal schnell alle wichtigen Infos zum Boss in ein paar kurzen Worten. Hinterher kann sich also keiner mehr rausreden, er hätte die Taktik nicht gekannt.

RobBossMods@wowinterface.com

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World of Warcraft: Addons, die jeder haben sollte

Ich habe mich mal wieder an mein Sisyphos-Projekt gemacht: mein Interface in WoW. Zwar war ich mit LUI v3 ziemlich zufrieden, aber einige Bugs, die bis zum Release von v4 auch nicht mehr gefixed werden, gingen mir dann doch so sehr auf den Senkel, dass ich mir wieder mein eigenes UI basteln “musste”.

Was mich an LUI störte: der “Rechtsklick” Bug zum Beispiel. Man kann eigene Buffs nicht wegklicken. Nervt in gewissen Situationen einfach. Anzeigefehler bei Omen und Recount, Fehler bei der Anzeige von Gruppen und Raids. Und noch ein paar andere Kleinigkeiten. Trotzdem ist LUI ein fantastisches UI. Leider hat der Autor, Loui, im Moment nicht viel Zeit zum Bugfixen und konzentriert sich in seiner wenigen Freizeit lieber auf die Entwicklung von v4. Gibs Gas LUI! Ich bin gespannt was da von dir kommt! =)

Nun aber zu meinem Interface. Auch ich habe im Moment leider nicht die Zeit, die ich gerne hätte. Daher ist mein neues Interface eigentlich nur eine lieblos zusammengeklatschte Ansammlung der wichtigsten bzw. besten Addons, ohne die ich einfach nicht spielen mag. Im Folgenden eine Auflistung der Addons mit Beschreibung, allerdings ohne Installations- oder Konfigurationshilfe. Die findet ihr wenn ihr den Links folgt.

AI-Art

Dieses Addon ist rein grafischer Natur und bringt keinerlei Funktionen mit sich. Aber dennoch finde ich diese Komplettüberholung der Grafiken des Standard-UI extrem gelungen. Vom Loginscreen, über die Buttons im Hauptmenü, die Aktionsleiste, Minimap, Charakterbildschirm…etc… Es wird einfach alles in einen schicken, stilvollen Schwarzton umgeändert. Alleine dadurch könnte man schon meinen, ein neues Interface zu haben.

AI-Art@wowinterface.com

GoGoMount

Immer das gleiche Mount und dann auch noch jedesmal mit einem Klick aktivieren bzw. einen wertvollen Button auf der Aktionsleiste dafür verschwenden? Das tue ich mir seit Jahren nicht mehr an. GoGoMount dürfte eigentlich jeder kennen. Im Tastenbelegungsmenü einfach einen Hotkey zuweisen (bei mir zB. “Shift+<”) und glücklich sein.

GoGoMount@wowinterface.com

oUF

Die original Unitframes sind relativ unbeliebt, zumindest wenn man sich die Vielfalt an verfügbaren Alternativen anschaut. Neben Pitbull, X-Perl und Konsorten sticht dabei vor allem oUF raus. Es gibt dutzende verfügbarer Layouts. oUF selbst ist eigentlich nur ein Framework für Unitframes und entsprechend erweiter- und anpassbar. Welches Layout einem am besten gefällt bzw. welches sich gut ins eigene Interface einfügt, muss jeder selbst rausfinden.

oUF Core@wowinterface.com || Layouts für oUF@wowinterface.com

Sell-O-Matic 2

Eine oft unterschätzte Einnahmequlle ist graues “Sell Loot”, welches man vor allem während des Levelns in Massen aufsammelt und damit fast soviel Gold macht, wie mit den Questbelohnungen. Allerdings nervt es auf Dauer, beim Händler immer wieder diese grauen Items einzeln zu verkaufen. Ein neuer Button im Händlerfenster erledigt das mit einem Klick. Außerdem bekommt man im Questfenster eine kleine Münze bei dem Item angezeigt, welches am meisten Gold beim Händler bringt. Gerade beim Leveln von Twinks ein Segen.

Sell-O-Matic 2 @wowinterface.com

ArkInventory

Die Standardansicht des Inventars ist – sagen wir es vorsichtig – suboptimal. Wenn man nicht fleißig ein Ordnungssystem pflegt, verliert man schnell die Übersicht und sucht stundenlang nach einem bestimmten Item. Inventory Mods schaffen da Abhilfe. Zum einen gibts da “All-in-one-bag” Addons, die es optisch zwar etwas ansprechender machen, aber immer noch vom User selbst Aufmerksamkeit und Pflege erfordern. Aber zum Glück gibt es auch Addons wie ArkInventory. ArkInventory stellt den Inhalt des Inventars dynamisch nach vom Benutzer festgelegten Regeln und Kategorien dar. Zwar muss man anfangs einige Minuten damit verbringen, die Kategorien festzulegen, danach hat man dann aber immer Ordnung in den Taschen.

ArkInventory @wowinterface.com

Deadly Bossmods

Dazu brauche ich wohl kaum etwas zu sagen. Ohne Bossmods würde Azeroth schon längst untergegangen sein, weil ohne die Hilfe von Bossmods wohl kaum ein Spieler zur rechten Zeit das richtige tut. Deadly Bossmods hat sich im Laufe der Jahre quasi als Standard etabliert. Zwar gibt es auch andere Bossmods, aber hey? Die benutzt keiner :P

DBM@wowinterface.com

Sonstiges

Im Grunde genommen “braucht” man im Alltag ansonsten keine Addons wirklich dringend. Sobald man anfängt, dies und das als “nützlich” zu betrachten, kommt man schnell in Teufels Küche. Der Interface Ordner nimmt immer größere Ausmaße an, die von den Addons benötigten Ressourcen wachsen immer weiter und früher oder später beeinträchtig das auch die Performance des gesamten Spiels. Aber trotzdem: so ein paar “nützliche” Dinge gibt es noch, die zwar nice-to-have, aber nicht sooo unabdingbar sind.

Ganz oben auf dieser Liste stehen bei mir Infoleisten (zB Databroker) und ihre vielen kleinen Plugins. Aber auch hier sollte man es nicht übertreiben. Ein paar Plugins für Uhrzeit, Rüstungsstand, Gildeninfo, Goldinfo, Rufinfos und Performance sollten reichen und ersparen einem viele kleine Klicks.

Für Geschäftsmänner und Sammelberufler empfehlen sich noch Addons wie Auctioneer oder Gatherer (zusammen mit der WoWHead Datenbank).

An dieser Stelle mache ich aber Schluss, sonst bekommt mein Interface wieder Blähungen und ist völlig überladen.

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World of Warcraft: 7 Schritte zum eigenen Interface

Ein eigenes Interface zusammenzustellen kann manchmal frustrierend und zeitraubend sein. Mal hakt ein Addon, mal passt die Performance nicht und ein anderes Mal möchte man den Look eines Addons anpassen, kommt aber einfach nicht weiter. Um dem eigenen Trauminterface einen Schritt näher zu kommen, empfehle ich folgende Vorgehensweise:

1. Vorbereitungen

Bevor du dich an dein neues Interface machst, solltest du ein paar Vorbereitungen treffen. Mache ein Backup der Ordner ”Interface” und “WTF” in deinem WoW Verzeichnis. Am einfachsten du benennst sie in “Interface_bak” oder “Interface_old” oder ähnliches um. Wichtig: die Ordner “Interface” und “WTF” dürfen nicht existieren, damit du frisch ans Werk gehen kannst und keine alten Einstellungen für deine Addons übernommen werden.

Starte jetzt WoW und stelle die Grafik wieder nach deinen Wünschen ein, die ist nämlich nach dem Löschen bzw. Umbenennen auf ein absolutes Minimum runtergestellt.

2. Auswahl: Was brauche ich DRINGEND?

Deaktiviere ALLE deine Addons und erledige mit dem Standardinterface folgende Dinge:

  • Sag deiner Gilde oder einem Freund im Chat hallo
  • Mache die Koch- und Angeldailies in deiner Hauptstadt
  • Absolviere einen kompletten Dungeon (mit dem Dungeonfinder)
  • Kaufe/Verkaufe etwas im Auktionshaus
  • Stelle mit irgendeinem Beruf etwas her
  • Spiele ein Schlachtfeld (und/oder Arena, falls du das regelmäßig machst)

Spätestens jetzt weißt du, auf was du absolut nicht verzichten kannst, falls du so wie ich bisher immer mit Addons gespielt hast. Notiere oder merke dir, was dir alles die komplette Zeit über wirklich gefehlt hat. Merke dir dabei nicht die Addons, die du dafür normalerweise benutzt hast, sondern deren Einsatzzweck. Wenn dir z.B. das Standardinventory unzumutbar vorkam, dann schreibe “Inventar” auf die Liste; waren die Unitframes am falschen Platz, dann schreibe “Unitframes” auf usw. Jetzt weißt du, was du dringend brauchst.

3. Schau dir 2-3 Alternativen für jeden Zweck an

Geh auf deine liebste Addonseite (wowinterface.com oder curse.com zum Beispiel) und schau in der passenden Kategorie nach einigen Alternativen. Für Unitframes zB könntest du dir verschiedene oUF Layouts und Pitbull oder X-Perl anschauen. Nimm dir ein bisschen Zeit um die Stärken und Schwächen eines jeden Addons herauszufinden.

Um den Speicherverbrauch und die Auswirkungen auf die Performance einschätzen zu können, empfiehlt sich ein Infoleisten Addon mit Performance Plugin. Probier die Addons nach der Reihe und für jeden Zweck einzeln an. Deaktiviere also alle anderen Addons bis auf jenes, welches du testen willst (und das Infoleistenaddon samt Plugin für die Performance).

4. Sonderfall: Grafische Addons

Ein kleiner Sonderfall sind grafische Addons. Also solche, die an der Optik schrauben und keine Funktionen hinzufügen oder verändern. Auch wenn dieser Punkt für dich “dringend” ist, du also absolut eine andere als die Standardoptik brauchst, warte mit den grafischen Addons noch ein bisschen. Warum, sagt dir Punkt 4 ;)

5. Auf die Plätze: Addons einrichten

Glückwunsch! Du hast jetzt alle deine must-have Addons beisammen. Zeit sie der Reihe nach(!) zu aktivieren. Aktiviere zB zunächst dein Actionbar Addon und richte die Leisten nach deinem Geschmack ein. Zunächst reicht es, wenn du die gewünschte Anzahl und Position der Leisten einstellst. Um die Optik kümmern wir uns später.

Hast du jetzt, wie im Beispiel, die Leisten an ihre gewünschten Positionen geschoben, aktivierst du das nächste Addon. Schiebe auch wieder wieder zuerst alles da hin, wo du es gerne hättest. Das gilt natürlich nur für Addons, die auch etwas zu verschieben haben ;)

6. Ein bisschen Blingbling schadet nie!

Sind alle Addons dort, wo sie sein sollen, kannst du dich an die Optik machen. Überlege dir vorher eventuell einen grundlegenden Stil, den dein Interface später haben soll. Welchen Farbton möchtest du? Sollen die Icons rund sein? Vielleicht einen Glaseffekt haben?

Möchtest du wirklich ALLE Fenster ändern, empfehle ich AI-Art. Damit hast du dich aber quasi schon auf einen dunklen Grundton festgelegt. Du kannst dann aber immer noch farbige Akzente mit anderen Addons setzen. Beispielsweise mit den Balkenfarben deines Damagemeters oder der Hintergrundfarbe des Infoleisten Addons. Hier ein paar Addons, die dir bei der Optik helfen können:

  • AI-Art (komplette Überholung der Standardoptik)
  • SharedMedia und diverse Packages dazu (Schriften und Texturen)
  • Clean Icons und diverse Packages dazu (für alle Addons die die Standardicons verwenden)
  • laFont (ändert die Schriftart des Standard Zonen- und Damagetexts

Kleiner Tipp: für viele Addons gibt es Plugins oder Zusatzpacks, die andere Icons oder ähnliches mitbringen. Einfach mal auf deiner Lieblings-Addonseite nach dem Namen des Addons suchen. Da findet man so manche Perle =)

7. Meeeeehr!

Die wichtigsten Addons sollte dein Interface an dieser Stelle jetzt enthalten. Jetzt weißt du auch, welchen Platz im Interface du auf keinen Fall an weniger wichtige Addons abtreten solltest. Denn was wichtig, is aufm Platz! Oder so…

Falls dir die Performance deines Interfaces egal ist, kannst du jetzt auch noch nice-to-have Addons installieren. An dieser Stelle solltest du trotzdem ein bisschen Zurückhaltung üben, denn das kann ganz schnell in “nur noch dieses eine Addon” ausarten. Und schneller als man denkt ist dann das eigene UI wieder völlig überladen und nicht mehr so, wie man es eigentlich haben wollte.

8. Das ist mir zuviel Stress! Gehts auch schneller?

Ja, geht es. Nimm einfach ein fertiges UI-Pack. Störende Kleinigkeiten sind schnell angepasst und man braucht nicht alles von Grund auf einzustellen. Allerdings gibt es bei diesen Packs auch viele Einschränkungen: nur selten werden diese Compilations für mehrere Auflösungen angeboten. Meistens handelt es sich bei den Autoren der UI-Packs um Leute wie dich und mich, die ihre Addonsammlung samt WTF Ordner in einer Zip-Datei hochladen.

Ein paar Ausnahmen gibt es allerdings auch hier: LUI v3 oder nUI zum Beispiel müssen einfach nur in den Interfaceordner gepackt werden und fertig. Den Rest erledigen diese Addons selbst und passen sich automatisch deiner Auflösung an. Allerdings haben diese Packs den Nachteil, dass man bei Bugs nicht selten auf die Autoren angewiesen ist und beim Updaten der enthaltenen Addons (bei LUI zb; nUI ist quasi “ein” Addon) vorsichtig sein muss, weil manches Addon extra angepasst wurde um im Interface zu funktionieren.

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World of Warcraft: LUI v3 (Patch 4.01 kompatibel)

Seit etwas mehr als einer Woche kann man endlich wieder vernünftig Dungeons, Raids und Daily Quests farmen. LUI funktioniert wieder!

An der Oberfläche hat sich, wie von Loui angekündigt, nicht viel getan. Aber unter der Haube wurde viel geschraubt, was auch die lange Wartezeit erklärt. Loui hat die Grundlagen für LUI v4 gelegt und die aktuelle Version v3 darauf vorbereitet, jegliche Addons in LUI integrieren zu können.

Damit kann man statt Grid zB. VuhDo verwenden, andere Unitframes, eine andere Minimap oder oder oder. Für viele beliebte Addons sind bereits Vorlagen vorhanden, aber auch exotische Raidframes zB lassen sich per Hand in LUI integrieren. Wie das genau funktioniert kann man im offiziellen LUI Forum herausfinden.

Ich persönlich ergänze LUI nur um relativ wenige Addons. Darunter DBM, Auctioneer, GoGoMount und RatingBuster.

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