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Rift: Leveln für Anfänger #2

Der erste Teil für schnelleres Leveln in Rift hat vor allem die Basics zum Thema gehabt, die eigentlich für so ziemlich jedes MMO gelten. In Rift gibt es aber auch noch ein paar kleine Feinheiten, die man beachten sollte, wenn möglichst schnell auf Level 50 kommen möchte.

Instanzen

Da wären zum einen die Instanzen: ab Level 15 kann man sich über das Tool zur Gruppensuche (unten Links in der Menüleiste) für eine Instanz anmelden. Allerdings dauert das zumindest auf meinem Server eine Ewigkeit und da ich im Moment kaum länger als eine Stunde alle paar Tage zocken kann, hatte ich bisher noch nicht das Vergnügen eine Instanz betreten zu können.

Instanzen bieten fürs Leveln mehrere Vorteile: mit den Dungeonquests verdient man sich zusätzliche Erfahrung, Platin und eventuell sogar Upgrades für seine Rüstung. Andererseits können die Drops der Bosse den eigenen Charakter noch weiter verbessern, was zu mehr Schaden und mehr Durchhaltevermögen beim Soloquesten sorgt.

Selbst ohne die Dungeonquests bekommt man in einer durschnittlich talentierten Gruppe meistens mehr Erfahrung/Stunde als beim Questen. Man sollte sich also immer für einen zufälligen Dungeon anmelden während man questet.

Schlachtfelder / PvP

Wer nicht so aufs Questen steht, kann sich auch im PvP Erfahrungspunkte verdienen. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass hier die Warteschlangen wesentlich kürzer sind. Teilweise kommt man instant auf die Schlachtfelder. Neben Erfahrung für getötete Gegner und für das Abschließen eines Schlachtfeldes bekommt außerdem Ruf und PvP Punkte, die man später gegen PvP Items und Rüstungen eintauschen kann.

Ob man mehr Erfahrung pro Stunde bekommt als beim Leveln hängt beim PvP allerdings von einem selbst und natürlich von der Gruppe ab. Habt ihr eine gute PvP Mannschaft zur Seite, dürfte es locker für ordentlich mehr Erfahrung reichen. Spielt ihr aber wie betrunkene Paviane, wird das wohl eher nix.

Seelen, Talente, Skills

Je nachdem, auf welchen Part ihr euch konzentriert, solltet ihr eure Seelenbäume und Talentpunkte anpassen. Für den PvEler zählen hoher Schaden und Skills, die dabei helfen länger zu überleben und kürzere Pausen zwischen den Kämpfen einzulegen. Auch Skills, die einen Geschwindigkeitsbonus auf Reiten oder Laufen bringen oder vll sogar die Abklingzeit eures “Ruhesteins” senken sind sehr nützlich.

Klassen, die Heiler spielen können, sollten das auf jeden Fall skillen und sich darauf konzentrieren. Gute Heiler werden viel gesucht und kommen schneller in Dungeons. Auch beim PvP sind gute Heiler gern gesehen.

PvPler sollten zuerst an Skills denken, die einen Gegner stunnen können, ihn im Kampf mobiler machen, ihm allgemein beim Überleben helfen. Der Schaden ist zunächst einmal zweitrangig.

(An dieser Stelle möge man mir mein fehlendes Wissen über die Seelenbäume, Talente und Skills der Klassen verzeihen; ebenso meinen WoW-Slang; wie gesagt: ich habe extrem wenig Zeit zum Zocken im Moment und konnte mir daher noch nicht alles anschauen)

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Zwischenbericht vom Junkie

Oh Gott, was vermisse ich meinen Urlaub zwischen den Jahren… Aber gut, das dürfte jedem so gehen, sofern er nicht noch Ferien hat oder auch sonst nie was zu tun hat. Ich für meinen Teil komme einfach nicht mehr zum Zocken. Wird Zeit für Wochenende!

Her mit den Drogen!

Ich habe viel vor, was meine Abhängigkeit in Sachen MMOs angeht. Nein, ich habe mir nicht vorgenommen, die Drogenzufuhr zu senken oder gar zu stoppen. Im Gegenteil: Zwar gilt weiterhin ein striktes “RL geht vor”  - dafür 2€ ins Phrasenschwein – aber ich möchte, anders als im vergangenen Jahr, sowohl EVE als auch WoW ausgiebig spielen – sofern es die Zeit zulässt. Und wie immer halte ich Ausschau nach neuen MMO Perlen. Aber bis sich endlich ein Hersteller traut, einen Mix aus Sandbox und “player-driven market”  à la EVE Online und der detaillierten, liebevoll gestalteten und leicht zugänglichen Welt wie in World of Warcraft zu entwickeln, bleibe ich wohl bei meinen beiden Favoriten.

Was bisher geschah…

Bevor ich aber näher auf meine virtuellen Zukunftspläne eingehe, erst einmal ein kleiner Rückblick. Nachdem ich meinen Mage einige Wochen vor Cataclysm noch auf 80 gebracht hatte und wenigstens einmal komplett Icecrown mitgelaufen bin, wollte ich mit Cataclysm eigentlich wieder richtig raiden. Cataclysm kam auch genau zur rechten Zeit, obwohl mir ein Release während der Ferien lieber gewesen wäre. Wobei der Launch dann wohl so richtig in die Hosen gegangen wäre.

Cataclysm + Leveln = <3

Ich muss sagen, dass Leveln im dritten WoW Addon hat mir tierisch Spass  gemacht. Die Quests sind extrem abwechslungsreich, die Grafik wurde auch etwas aufpoliert und die neuen und alten Zonen, Städte und Dungeons wurden wirklich extrem gut in Szene gesetzt. Am Besten gefiel mir, zu meiner eigenen Überraschung, Vashj’ir. Die erste Unterwasserzone Azeroths ist einfach perfekt gestaltet, der Questflow ist fantastisch und die Ideen, die Blizzard in dieser Zone hatte, sind einfach genial. Und das obwohl ich normalerweise kein Fan von Unterwasserwelten bin, wenn es um Kamerabewegung, Übersicht etc. in WoW geht.

Das nennt ihr Schwierigkeitsgrad erhöhen?

Mit Cataclysm sollte endliche wieder etwas Vanilla und Burning Crusade Feeling aufkommen, hatte Blizzard vollmundig versprochen. Das merkt man manchmal auch, z.B. beim Equippen und den Heroics. Man bekommt im Vergleich nicht mehr so viele Items pro Dungeon bzw. muss mehr Dungeons als noch in Lichking machen, um sich von den “Instanzpunkten” neue Items leisten zu können. Und diese Items sind auch nicht mehr so stark wie früher.

Außerdem wurde der Schwierigkeitsgrad in den Heroics deutlich erhöht. Grundsätzlich gefällt mir das, aber an dieser Stelle zeigt sich auch, was Blizzard mit Lichking falsch gemacht hat: man hat auch Kleinkindern ein leicht verdauliches Itemfarmen anbieten wollen und hat dementsprechend den Schwierigkeitsgrad der Heroics dermaßen runtergefahren, dass es ein einziger Witz war. Selbst Moorhuhn ist herausfordernder.

Und das rächt sich jetzt: manch ein Mitspieler in Randomgruppen weiß nicht einmal, dass er CC Fähigkeiten besitzt. Da es im Moment aber notwendig ist, Mobgruppen zu kontrollieren und nicht einfach nur zu bomben, verläuft so mancher Instanzengang sehr frustierend. Und: es gibt weniger Tanks, weil auch das Tanken schwerer geworden ist. Man muss als Tank wieder der Leader der Gruppe sein und nicht einfach nur ein “AoE-DD mit Aggro und Heal am Arsch”. Er muss Ziele vorgeben und Mitspielern sagen, wenn sie falsche Targets nehmen oder bei der Aggro aufpassen müssen. Das ist vielen zu viel Stress und führt zu weniger Tanks. Leider.

Nerf the levels, plx!

Soweit , so generft. Allerdings hat Blizzard in meinen Augen an anderen Stellen zu wenig generft. Ich habe zusammen mit meiner guten Freundin akribisch jede einzelne Quest von Anfang an gemacht und wir sind relativ selten in Dungeons gegangen, alleine schon deswegen, weil wir zum Teil über eine Stunde auf eine Gruppe warten mussten. Und dennoch waren wir mit den neuen Gebieten kaum durch und waren schon am neuen Levelcap 85. Dabei hatten wir nichtmal eine Quest in Uldum gemacht und nur etwa die Hälfte im Schattenhochland.

Außerdem fehlte mir komplett Hyial, weil ich meiner Levelpartnerin ab und zu Zeit geben musste, damit sie dort ein paar Erfahrungspunkte aufholt. Warum, wenn wir alle Quests zusammen machen von Anfang an? Weil ich Bergbauer bin und bestimmt einen kompletten Level alleine durch das Abbauen von Erzen gemacht habe. Auch da könnte Blizzard was drehen.

Einfach keine XP mehr für Bergbauer und Kräutersammler und weg mit den wahnwitzigen Gildenboni. Dafür sollte man mit einem Level 85 Char leichter an Heirloomitems für seine Twinks rankommen können, die dann ordentlich Boni auf die Erfahrungspunkte geben. Wäre es denn verkehrt, wenn man wenigstens einmal den kompletten Content, also möglichst alle Gebiete (natürlich ausgenommen Gebiete, die für die gleichen Levels designt wurden) durchquesten müsste und dann dafür sehr einfach an Zusatzerfahrung für seine Twinks kommen könnte?

Weiter gehts die Tage mit dem nächsten Teil des Zwischenberichts. Er ist doch länger geworden als gedacht =)

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World of Warcraft: Cataclysm nächste Woche

…zumindest ein Großteil von dem, was die nächste Erweiterung bringen wird, ist mit Patch 4.0.3a verfügbar. Dieser Patch wird höchstwahrscheinlich während der Wartungsarbeiten kommende Woche aufgespielt.

Was so ein kleiner Buchstabe am Ende einer Versionsnummer so alles anrichten kann: Azeroth wird mit 4.0.3a nämlich gänzlich umgewälzt, die Welt wird dann so aussehen, wie wir das von der Beta kennen. Das bedeutet für uns Spieler: Der komplette neue und überarbeitete Content von Level 1-60 wird verfügbar sein. Verzichten muss man bis zum Release von Cataclysm “nur” auf die neuen Rassen Worgen und Goblin, das Leveln von 80 bis 85 und die Möglichkeit in der alten Welt zu fliegen. Und natürlich die neuen Dungeons und Raids ab Level 81.

Dass die neue 1-60 Levelerfahrung jetzt schon kommt, bringt mich etwas aus dem Takt. Ich hatte eigentlich vor, das neue Azeroth nochmal von Anfang an zu erleben. Allerdings mit einem Worgdruiden. UPDATE: Habe gerade gesehen, dass das nicht möglich ist. /UPDATE Jetzt bin ich aber hin- und hergerissen. Soll ich einen Nachtelf-Druiden leveln und ihn später in einen Worg verwandeln? Oder auf das Addon warten und gleich mit einem Worg starten? Ich will auf jeden Fall die Startgebiete der Worgen und Goblins einmal komplett durchspielen. Ich will einfach alles sehen, das ganze Lore aufsaugen. Auf Hordenseite ist das kein Problem. Da kombiniere ich das komplette Leveln von 1-60 mit einem neuen Goblin.

Aber ich will auch raiden mit dem neuen Addon. Und je schneller ich da einen Char auf 85 habe, desto besser sind meine Chancen einen Raid zu finden.

Ach Mensch, was soll ich nur tun? Nebenbei will ich nämlich auch noch in EVE Online eine Tengu fliegen… Hat jemand eine Zeitmaschine zur Hand? =)

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