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EVE Online: What’s next?

Dank Barkkor bin ich wieder online. Zeit zum Zocken werde ich mir die Tage mal nehmen. Doch was mache ich dann? Das Missiongrinding geht mir schon ein bisschen auf den Sack, vor allem ist mir das solo mit meinem DPS Fitting etwas risikoreich. Ich bekomme inzwischen richtig Panik, wenn Scrambler unter den NPCs sind und mein Cap zur Neige geht.

Allerdings möchte ich auch nicht zu meinem Tank Fitting zurück. Da kommen einfach nicht genügend ISK/h bei rum. Mining ist mir zu öde im Moment, wobei ich das gerne abends nebenher auf der Couch beim TV schauen machen könnte. Aber auch hier sind die ISK/h zu niedrig. Vor allem solo in einer einsamen Hulk wird man nicht reich dabei. Und ich muss ja bis Weihnachten vorneweg 1,5 Mrd. ISK verdienen, um zum Einen Barkkor seine ISK zurückzugeben und andererseits eine Golem oder was auch immer finanzieren zu können. Und vll auch die eine oder andere PLEX =)

Am Ende bleibts dann wahrscheinlich doch beim Missionrunning, allerdings mit optimiertem Fitting und Datacores und Planetary Interaction als passive Nebeneinkünfte.

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EVE Online: Itemshop bringt mächtig Ärger

Was CCP in den letzten Wochen in Sachen Communitypflege an den Tag gelegt hat, ist filmreif. Zunächst verdirbt man es sich mit einigen Spielern, als man kostenpflichtige Lizenzen für Dritthersteller von Software für EVE Online ankündigt. Die Welle der Empörung war aber ein Wellchen in der heimischen Badewanne, verglichen mit dem was derzeit in der Community los ist.

Wir erinnnern uns: mit Incarna hielten die Kapitänsquartiere samt Itemshop Einzug ins Universum von EVE. Allerdings prangten Mondpreise auf den Klamotten und Accesoirs: umgerechnet 40€ für ein Monokol war die Spitze des Eisbergs, die billigsten Klamotten bekommt man nicht unter 7€.

Aber auch das für die Spieler noch halbwegs zu verkraften. Nicht aber, was danach folgte: ein interner Newsletter von CCP machte die Runde in dem zur Diskussion aufgerufen wurde, ob in Zukunft spielrelevante Items ins Angebot des Itemshops aufgenommen werden sollten. Vor der Einführung des Itemshops dementierte CCP solche Planungen rigoros. Das hat sich inzwischen aber geändert. Auf die einfache Frage der Community, ob CCP es sich anders überlegt hätte und nun doch Schiffe, bessere Munition etc. im Itemshop zu verkaufen, kam lange Zeit keine Antwort. Bis heute ist ein eindeutiges Dementi ausgeblieben.

Stattdessen ließ einer der führenden Angestellten von CCP per Blog seinem Unmut über die harsche Kritik der Community freien Lauf. Ein paar Tage später entschuldigte er sich, wieder per Blog, dafür. Aber da war es schon zu spät. Eine geleakte Firmenmail tauchte auf, in der sinngemäß das Folgende stand: mit der Kritik über die erhöhten Preise war zu rechnen, allerdings beweisen 50 verkaufte Monokel, dass man sich am Verhalten der Kunden orientieren solle und nicht an dem, was die Mehrheit in den Foren so von sich gibt.

Alles in Allem ein PR GAU, den sich CCP da eingebrockt hat. Tausende Spieler kündigten an, ihre Abos nicht verlängern zu wollen, viele sehen EVE Online inzwischen zu sehr richtig Casualecke driften und kritisieren, dass CCP mit den Lizenzen für Dritthersteller und dem Itemshop inzwischen zu deutlich und zu übertrieben versucht, auch den letzten Cent aus ihrem Vorzeige MMO quetschen zu wollen.

Ich selbst sehe es etwas pragmatischer: CCP ist eine Firma mit 700 Angestellten, die neben EVE auch an Dust 514 und World of Darkness arbeiten. Eine Firma will und muss Geld verdienen. Allerdings hätte man das mit weniger Holzhammer und mehr Feingefühl der Community beibringen können. Und ich bin mir sicher: kosmetische Items zu vernünftigen Preisen würden langfristig mehr Geld bringen und der Community weniger sauer aufstoßen als das aktuelle Angebot.

Gänzlich abzulehnen sind meiner Meinung nach spielrelevante Items wie bessere Munition, Schiffe oder Implantate. Das würde Spieler mit einem dicken Geldbeutel bevorteilen und würde einen wichtigen Grundsatz von EVE Online arg zum Wackeln bringen: Skill zählt mehr als alles andere.

Hoffen wir, dass CCP es sich nicht noch mehr mit seinem wichtigsten Kapital verscherzt: der Community. Denn in einem Sandboxspiel wie EVE Online sind die Spieler nicht nur Kunden, sondern auch wichtigster Bestandteil und treibende Kraft im Spiel.

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EVE Online: Incarna ist da – und bringt Ärger

Wieviele Jahre CCP den Spielern von EVE Online versprochen hat, “bald” mit echten Charakteren auf Stationen herumlaufen zu können, habe ich nicht mitgezählt. Es dürfte aber locker für ein Drittel Duke reichen.

Jetzt ist “Walking on Stations” aka Incarna endlich da. Das Sommeraddon für CCPs SciFi MMOG bringt deutlich weniger, als bisherige Addons. Und das soll was heißen: die halbjährlich erscheinenden Addons waren noch nie berühmt für ihren Umfang. Aber es kamen wenigstens immer neue Features dazu, die zumindest für ein paar Monate Abwechslung brachten. Außerdem erscheinen sie regelmäßig, sind kostenlos und verbessern seit Jahren kontinuierlich EVE Online.

Das ist bei Incarna leider nicht der Fall. Der Spieler kann jetzt seine eigenes Kapitänsquartier besuchen, dort herumlaufen und auf diverse Stationsservices zugreifen. Aber warum erst zu einem Hologramm seines Schiffes laufen, mit der Maus drüber fahren und aus dem aufklappenden Menü den Fittingscreen auswählen, wenn ich auch wie bisher ganz normal auf einen Button in der Menüleiste klicken kann?

Ja, es sieht alles hübsch aus und zeigt uns einen Vorgeschmack von der geplanten Überarbeitung des Interface. Aber es bringt spielerisch rein gar nichts. Man ist alleine in seinem Quartier. In einem MMO. Alleine. Keine Interaktion mit anderen Spielern möglich.

Natürlich wird das nicht auf Ewig so bleiben. Sicherlich wird man irgendwann auch den Rest der Station begehen können und es werden wirkliche spielrelevante Features eingeführt und man wird auch andere Charaktere herumlaufen sehen und mit ihnen interagieren können. Aber das wird dauern.

Incarna bringt aber noch zwei weitere “Features”: pro Sonnensystem ist nur noch eine Jumpbridge erlaubt. Das hat vor allem für große Allianzen im Nullsec Auswirkungen.

Viel bedeutender vor allem für die Carebears im Highsec ist aber der neue Itemshop: mit der neuen Währung Aurum kann man sich Klamotten, Brillen und dergleichen für seinen Charakter kaufen. Aurum bekommt man für PLEX Lizenzen. Allerdings verzichtet man zugunsten von 3500 Aurum auf 30 Tage Spielzeit, die man normalerweise für die PLEX hätte bekommen können. Das führt bei den derzeitigen Preisen im Itemshop zu der, sagen wir mal “interessanten”, Situation, dass man für eine neue virtuelle Brille umgerechnet mehr bezahlt als für eine echte Brille.

Umgerechnet $68 sind derzeit etwa für ein Monokel fällig. Da soll nochmal einer über die $20 für ein Mount in World of Warcraft meckern…

Mehr zum Thema findet ihr auf golem.de und massively.com

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EVE Online: $1200 – einfach abgeschossen

Da ich gleich tot ins Bett falle, aber eben gerade bei Massively über eine unglaubliche Story gestolpert bin, hier ein kleiner Quicky:

Bekanntlich kann man in EVE dank der PLEX seine Spielzeit per ISK bezahlen. Man kauft eine solche PLEX einfach vom Markt und aktiviert das Item und man hat 30 Tage Spielzeit auf seinem Account. Seit neuestem sind diese Items aber nicht mehr an die Stationen gebunden, sondern können wie normale Fracht transportiert werden.

Genau das hat ein Spieler gemacht. Vom sicheren Highsec ins gesetzlose Low-Sec. Mit einem Schiff, dass sich nicht tarnen kann und von jedem Anfänger geflogen werden kann. Natürlich wurde der Spieler abgeschossen und verlor alle seine PLEXes. Erstmal wenig schockierend, allerdings denkt man sich “Alter, was hast du genommen”, wenn man erfährt, dass es nicht eine oder 2 PLEX waren, sondern stolze 74 Stück. Das sind umgerechnet $1200 oder mehr als 6 Jahre Spielzeit. Puff! Weg.

Zum Killboard

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